30. Mai 2016

Die Standhafte oder RiC 2016

Die Festivalsaison 2016 hat wieder einmal für mich angefangen. Dieses Jahr gehe ich mit dem Schneck wieder zu 2 Rockfestivals wie schon im letzten Jahr; Rock in Caputh und Hurricane. (Nur noch 4 Wochen bis zum Hurricane!!!!)

Rock in Caputh besuche ich seit 9 Jahren in Folge! (Wir haben das Vorort recherchiert :D ) Nur in einem Jahr war ich einem Tag wegen einer Hochzeit nicht da, aber trotzdem bin ich doch noch nachgefahren. Damit bin ich die Standhafte unserer RiC-Gruppe, denn seitdem ich 16 bin, war ich ununterbrochen dort und genieße dieses kleine, aber sehr feine Rockfestival.
Seit wenigen Jahren darf man dort auch offiziell campen und das lassen wir uns nicht mehr nehmen. In den ersten Jahren bekamen wir noch Unterschlupf bei T. A. und O. M., aber jetzt zelten wir 200 m von der Bühne entfernt. Obwohl, wenn man zurückdenkt, sehr gerne das weiche und trockene Bettchen, den tollen Frühstückstisch und die warme Dusche in den ersten Jahren genommen hat!

Alles in allem hatten wir in diesem Jahr zu viert eine Menge Spaß, tolle Musik gehört (Hasenscheiße sogar mit neuem Song!), lecker gegessen und traumhaftes Wetter gehabt. Ich freue mich schon auf mein 10-Jähriges :)

Bevor es zum Festival gehen konnte, haben der Schneck und ich uns neue Schlafsäcke gekauft. Ich hatte immer nur einen alten NVA-Schlafsack, der riesengroß und schwer war... Der Schneck besitzt ebenfalls nur einen großen und schweren, sodass ich für uns Partnerschlafsäcke mit kleinem Packmaß gekauft habe. Man kann sie einzeln benutzen oder durch die Reißverschlüsse verbinden und zusammen kuscheln :) Die Füße bleiben aber separat.
Theo und Lars als Antester
Auch in diesem Jahr wollten der Schneck und ich zum Festival mit dem Radel fahren, also hat er mich von der Uni abgeholt.
Im Gegensatz zum ersten Mal stark reduziertes Gepäck (reicht trotzdem)

Der Schneck wartend, ich im Seminarraum
Nach der etwas erschwerlichen Radtour (verfahren und zanken) wurde das Zelt aufgebaut, gequatscht und abends den ersten Bands gelauscht. Mir ging es gesundheitlich etwas schlecht (Nebenhöhlen und Migräne...), aber nach einem langen Schläfchen hab ich mir sogar noch Axl Makana angeschaut. (Danke, Herr Schneck und Janosch für's Pflegen!)
Axl Makana
Der zweite Tag begann sehr entspannt und erholt. Wir kauften beim Festivalsponsor ein, frühstückten dekadent und spielten Mau-Mau mit einer Karte. Mittags wurde dank der netten Grillnachbarn gebrutzelt (auch Einweggrille können "schlecht" werden...) und die Sonne genossen.
geborgter Grill
Würstchen und Bier!
Ich hatte als Frisör sogar noch einen Termin frei und habe dem Schwesterherz eine schicke Flechtfrisur gemacht.
Frisörtermin zwischen Zelten
Am frühen Abend kam dann Hasenscheiße. Ihretwegen komme ich auch noch in weiteren 9 Jahren zu RiC. Die Stimmung war wieder genial und sie hatten sogar einen neuen Song dabei!!!!
Hasenscheiße!

Typisch: Gummischlangen und dreckige Fingernägel
Der Headliner war ebenfalls altbekannt. Maggies Farm covern Rage against the machine Songs und waren einfach nur großartig! Ein toller Abschluss eines entspannten Festivals. Am Sonntag ging es dann trotz der Hitze frühzeitig nach Hause. Duschen und im weichen Bett liegen ;)
Maggies Farm

28. Mai 2016

Spargelzeit

Als Kind, das aus einer Spargelregion kommt, gibt es für mich nur heimischen Spargel. Wenn ich überall in Berlin lese "B. Spargel", denke ich nur:"Pah! Niemals!". Deshalb bin ich auch etwas wählerisch und kaufe den Spargel am liebsten in meiner Heimatstadt. Da ich aber nun ausgezogen bin, hat das den Nachteil, dass mich meine Mama mit "originalen" Spargel versorgen muss. Sie hat es schon zweimal gemacht (sogar ohne mich zu fragen :D Danke!) und so konnten der Schneck und ich einmal mit Cousinchen J. und Ehemann U. Spargel schlemmen und zweimal alleine. Am besten finde ich immer noch die einfache Variante: gekochter Spargel mit brauner Butter und Semmelbrösel, wahlweise mit leckerer Butterstulle oder Kartoffeln.

Wir wollten aber mal etwas Neues ausprobieren und so kam ich auf Spargelpizza. Abgeguckt hatte ich diese Idee von unserem Lieblingspizzalieferanten. Dieser bietet eine Pizza mit Rinderspitzen, Kirschtomaten und Spargel an. Mhh... Köstlich! Wir wollten es aber vegetarisch und so habe ich den grünen Spargel blanchiert (Wasser kochen, auf den geschälten und zerkleinerten Spargel gießen und ca. 7 Minuten stehen lassen), Snacktomaten in Scheiben geschnitten und gaaaanz viel Käse gerieben. Den Boden habe ich wie immer selber gemacht und die Soße bestand aus rotem Pesto (war noch übrig geblieben vom letzten Nudelnessen), Tomatenmark und etwas Ketchup. Nom nom nom!
Wenig Käse, aber viel Spargel

Viel Spargel mit nochmehr Käse!
Serviert mit Saft, Dr. House und Nachtisch

20. Mai 2016

Kurzer Rückblick

Vor der Einweihungsfeier hatte ich wenig Zeit zu bloggen, obwohl so viel passiert war und ich über so viel schreiben wollte. Aber irgendwie fehlte dann doch die Muse, die Lust oder eben die Zeit. Hier also ein kleiner Abriss der letzten Ereignisse:
- Familienurlaub: Dieses Jahr ging es für 4 Nächte ins Elbsandsteingebirge in die Nähe von Bad Schandau. Wir haben zu zwölft den Lilienstein, die Festung Königsstein und die Schrammsteine erklommen. Außerdem haben wir auf dem Rückweg das Schloss Moritzburg besichtig, in dem Aschenbrödel gedreht wurde.
 
- Liebesjubiläum mit Schneck: Wir waren lecker in der Prager Hopfenstube essen und danach ging's ins Kriminaltheater. Beides war sehr toll!
Der größte und wunderschönste Blumenstrauß
 
- Besuch der Schneck-Eltern: Sie kamen für zwei Nächte nach Berlin um unsere neue gemeinsame Wohnung und uns zu sehen. Wir haben toll gegessen (Köpenicker Italiener und Prager Hopfenstube), viel von Berlin gesehen (Altstadt Köpenick, Karl-Marx-Allee, Alexanderplatz, Humboldt Forum, Museumsinsel...) und eine herrliche Runde Doppelkopf gespielt!
- Besuch zum Schwesterherz: Wenn schon einer in die Tiefen des Land Brandenburgs zieht, wo es Tiere, frische Luft und köstlichen Flammkuchen gibt, dann muss man sie auch besuchen. Ich spielte den "Fahrradkurier" und beförderte das neue Froschrad mit dem Zug zum Schwesterherz. Da traf ich dann die anderen, mit denen wir wandern und schlemmen (Flammkuchen und richtigen Kuchen) waren. Es war sehr schön und lustig. Vor allem die Flamingos!
- Hochzeit in Potsdam und Berlin: Wir hatten spitzen Wetter, eine tolle Trauung, ein glückliches Hochzeitspaar und so viel Spaß! Es war perfekt! (Vor allem tauchten wieder diese Kraniche auf.)
- erstes Grillen auf Balkonien: Zum Finale von Germanys Next Top Model haben der Schneck und ich angegrillt. Dank des schwenkbaren Fernsehers mussten wir nichts verpassen und konnten uns das Spektakel komplett anschauen.
Stolz wie Bolle

17. Mai 2016

Einweihungsfeier

An Pfingsten trifft sich die ganze Familie bei den Großeltern. Eigentlich wandern wir dann immer um den See, aber in diesem Jahr sind wir etwas verstreut und deshalb fuhren der Schneck und ich sehr spontan am Samstag hin. Wir waren die einzigen U40 (was immer seltener vorkommt), aber es gab Kuchen und Eis mit heißen Himmbeeren :D Außerdem konnten wir beim Stegbau zu gucken. O. R. hat die ersten Pfähle geschweißt!

Beim Schnacken wurde dann wieder nach einer Einweihungsfeier gefragt und der Schneck nutzte die Chance und lud alle gleich zum Pfingstmontag ein. Das hieß zwar, dass wir samstags noch einkaufen gehen und sonntags putzen und aufräumen müssten, aber wenigstens konnten wir unsere schöne Wohnung zeigen. (Und es gab überraschenderweise Geschenke!)

Einweihungskäsekuchen
Die illustre Feiergesellschaft
Blümchen, Genähtes, Küchentücher, Bilder, Schalen, Futter und...
... Erdbeerchen
Es gab leckeren Kirschkuchen, Käsekuchen und Kaffee. Cousinchen T. und Freund D. blieben sogar noch zum Carcasonne  spielen und Abendbrot. Wir hatten viel Spaß und bedanken uns für die tollen Einweihungsgeschenke!