25. Februar 2016

#3 All die schönen Sachen

..., die mich glücklich machen.
 Ich habe viele Gegenstände in meinem Alltag, die ich mir immer wieder gerne anschaue und die mich glücklich machen. Ob Selbstgemachtes, Geschenktes oder Gekauftes. Hauptsache glücklich machend.

Zum Geburtstag habe ich mir eine neue Armbanduhr gwünscht. Da ich aber nicht genau wusste, welche ich möchte, bekam ich erstmal Geld geschenkt. Ich habe mich vor allem für Armbanduhren aus Holz interessiert. Die sehen nicht nur ganz toll aus, sondern sollen auch die Umwelt schonen, da sie zum Teil aus "Holzabfällen" hergestellt werden. Aber nachdem ich mir meine absolute Traumuhr von der Marke Kerbholz offline angeschaut hatte und sehr enttäuscht wurde (sie war viel zu klein und sah an meiner Hand fast lächerlich aus), entschied ich mich doch wieder für eine Swatch. Sie ist wunderbar farbenfroh in tollem magenta und blau. Außerdem gefallen mir die schlangen Zeiger und die Ziffern. Ich bin sehr glücklich wieder eine schicke Armbanduhr zu tragen und bedanke mich bei den Schenkenden den zwei Cousinchen, Freund U., Freund D. und Freundin G. :)
Stolz wie Bolle
Das Prachtstück

20. Februar 2016

Des Kaisers neue Kleider

Fipps ist der Affe aus Kindertagen von O. R. Seit Jahren trägt er ein wunderhünsches Häkelkleidchen in grün, gelb und rot, was nicht besonders maskulin wirkt und jetzt vor allem altersschwach geworden ist. Die rote Wolle löst sich einfach auf. Also musste ein neues Gewand für den kleinen Kerl her.
Fipps im Häkelgewand

Erste Auflösungserscheinungen
Die ersten Reparaturversuche,...
...die aber nicht gelingen wollten.
Fipps wurde erst in die Krankenstation zu T. A. geliefert, aber auf Grund von Überfüllung an Projekten gelangte er zu mir. Ich wollte Fipps zum Geburtstag von O. R. fertig haben, wegen der stressigen Prüfungszeit ist er aber erst kurz danach neu eingekleidet worden. Ich versuchte mich erst im Häkeln, das ist aber einfach nicht meine Lieblingshandarbeit und war doch sehr beschwerlich. Also kramte ich meine geliebten Stricknadeln raus und strickte ihm eine "männliche" Latzhose aus bunter Wolle. Das ging richtig fix und machte mir viel mehr Spaß. Die Träger habe ich dann doch gehäkelt und an der Hose festgenäht. Mit den Knöpfen kann sie leicht ausgezogen werden.
Fipps mit schicker Latzhose

Die Hose passt wie angegossen und wärmt auch die Nierchen.
Weil Fipps aber schon ein älterer Herr ist und wenig Haare auf dem Kopf hat, gibt es zur neuen Latzhose noch eine Mütze. So friert er jetzt im Winter nicht und bekommt keinen Affenschnupfen.
Sogar mit Bommel!
Am Wochenende durfte er dann wieder in seinen neuen Kleidern nach Hause.

14. Februar 2016

Das Power-Sandwich

Nach einem langen und vielleicht auch frustrierend erschöpfenden Tag möchte ich mich nicht mehr großartig um das Essen kümmern, aber dennoch etwas Tolles futtern, damit der Tag nicht völlig doof endet. (Klausuren können so ein Anlass sein, wenn sie unglaublich frustrierend, weil viel zu komplex, sind!) Dafür eignet sich das "Steak-Sandwich" hervorragend. Es ist angelehnt an ein Rezept eines bekannten britischen TV-Kochs. Es geht schnell, gibt Energie und ist superlecker!

Der Schneck und ich haben dieses Rezept vor über 2 Jahren gefunden, ausprobiert und es seitdem immer mal wieder zubereitet. Weil es recht fix geht und sogar warm ist, ist es ein idealer Energieschub und leckerer Aufmunterer. Nach meiner ersten Klausur in diesem Semester musste sowas wieder her! Nach dem Zubereiten saß ich nur glücklich kauend und "mmh"-sagend neben dem Schneck :) Hat also etwas geholfen.
Das Rezept für unser "Steak-Sandwich": für 2 Personen
- 1 großes Aufback-Baguette (oder etwas ähnliches wie in unserem Fall ein Ciabatta-Brot)
- 1 Rindersteak, ca. 200 g (wir nehmen ein Hüftsteak) 
- 1 kleine Zwiebel
- 2 händevoll Rucola
- 1 große Tomate  
- 2 EL Senf
 - Salz und Peffer  
- etwas Öl zum Anbraten
Das Baguette bzw. Ciabatta im Ofen nach Anleitung aufbacken. Währenddessen die Zwiebeln in Ringe schneiden und das Steak mit reichlich Salz und Pfeffer würzen. Eine große Pfanne mit Öl erhitzen und das Steak und die Zwiebeln anbraten. Wir wollen das Steak medium haben, also bekommt jede Seite für 4 Minuten kräftig Hitze. Die Zwiebeln liegen daneben und wollen oft umgerührt werden. Während des Bratens den Rucola waschen und die Tomate in Scheiben schneiden. Wenn das Steak fertig ist, darf es noch etwas ruhen und wird danach in Streifen geschnitten. Wenn alles fertig und vorbereitet ist, wird das Brot halb aufschnitten und mit Senf bestrichen. Dann kommen die Tomatenscheiben, der Rucola, die Steakstreifen und die Zwiebeln darauf. Zum Abschluss wird das Sandwich halbiert und jeder hungrige Student bekommt seine Hälfte serviert. Guten Appetit!
Das Steak-Sandwich gegen erschöpfende Tage!

11. Februar 2016

Digitales Ordnen

Seit Jahren mache ich Fotos und das natürlich hauptsächlich digital. Also häufen sich seit Jahren Fotodateien an, und weil ich mir am Anfang nie darum Gedanken gemacht habe, wie ich sie am besten benenne und sortiere, habe ich einen riesigen Haufen an Fotos ohne System und Struktur auf der Festplatte. Es gibt sogar viele Dateien doppelt, weil ich erst einmal alles auf den Laptop (meinen Floki) klatsche und später sortieren möchte... Am Sankt Nimmerleinstag... Aber das hat sich endlich geändert!

Angefangen hat es damit, dass der Schneck und ich seit ungefähr Oktober eine Netzwerkfestplatte haben, die automatisch alle Dateien vom Tower, von den Laptops und vom Smartphone per W-Lan synchronisiert. Coole Kids (Fachleute) nennen eine Netzwerkfestplatte NAS. Unsere heißt Rollo :) Rollo ist nicht nur ein toller Name, vor allem ist er enorm praktisch. Alle Daten werden ohne Aufwand gesichert und man kann auf einige ausgewählte Dateien von unterschiedlichen Gerät zugreifen (sehr praktisch für's Bloggen). So sind wir unabhängig vom Gerät, können uns gegenseitig Dateien zu schubsen und können sogar dank des Verstärkers unsere Musik und Hörspiele ohne PC anhören. Das Einrichten von Rollo hat mir endlich den Anstoß gegeben meine Fotodateien zu ordnen (die anderen Dateien sind ganz gut sortiert), also fing ich voller Elan im Oktober an. Ich guckte mir zuerst die Sortierung beim Schneck an, befand sie für gut und passte sie etwas meinen Bedürfnissen an. Meine Fotos werden nun in Jahresalben sortiert. Innerhalb dieser Jahresalben gibt es Ordner wie das "Jahresalbum" für einzelne wahllose Fotos und Ordner mit Monatsangabe für Ereignisse mit mehreren zusammenhängenden Fotos (Weihnachten, Nikolauslauf, Urlaub, ...). Obwohl ich voller Elan anfing, kam dann doch mein Geburtstag, Weihnachten, Neujahr und die Uni. Aber am Wochenende bin ich fertig geworden. Alle meine Fotodateien haben nun einen spezifischen Namen, das ein mögliches Suchwort ist. So finde ich genau das spezielle Foto, wenn ich den ungefähren Zeitpunkt (erst Jahr, dann Monat), das Ereignis oder das "Schlagwort" weiß und wenn ich es auch brauche. Nicht erst Wochen später. Jetzt muss ich nur noch diese tolle Ordnung beibehalten und ich werde jeder Zeit meine Fotos auf Floki wiederfinden.
Ordnung auf Floki

8. Februar 2016

Mein erster Tanzkurs

Als ich auf dem Gymnasium war, begann irgendwann die Tradition des Winterballs. Es war das erste Mal nach der Jugendweihe, dass man sich richtig schick machte und sogar Gelegenheit hatte zu tanzen. Damit alle wenigstens ein paar Schritt konnten, wurde eine ein- oder zweistündige Einführung in die Grundtanzschritte in unserer Turnhalle gegeben. Das nutzte ich gerne mit dem Cousinchen aus, aber hängen geblieben ist nichts. Da es nun in nächster Zeit wieder einmal einen Anlass mit "offiziellem" Tanzen geben wird, nehmen der Schneck und ich an einem Grundtanzkurs teil!

Alles begann eigentlich damit, dass das Cousinchen und ihr U. für den großen Tag tanzen lernen wollen. Da der Schneck mal Turniertanz gemacht hat, wir uns eh zu viert jeden Donnerstag zum Filme gucken treffen und es mit mehreren immer lustiger ist, haben der Schneck und ich beschlossen bei dem Grundtanzkurs mit zu machen. Der Schneck guckte dann, ob es seine alte Tanzschule noch gibt, wo er selber mal getanzt hat, und ja, es gibt sie noch! Also schauten wir im Januar, wann denn die Grundkurse beginnen und suchten uns (mit etwas Mühe) den Kurs am Freitag Abend raus. Da der Schneck aber eigentlich weit über unserer Liga tanzt und eigentlich alle Schritte kann, ich aber einen Tanzpartner brauche und er gerne mitmachen will, wird er als "Gastherr" geführt und darf sogar kostenfrei mitmachen!
Der Ballsaal der Traumtänzer
Am 05.02. war dann unsere erste Tanzstunde. Wir waren alle ganz freudig aufgeregt und überpünktlich an der Tanzschule. Unser Tanzlehrer ist sehr nett, sympathisch und geht gut auf die Gruppe und einzelne Paare ein. Aber was erwartet man sonst von einem Tanzlehrer :) Das Durchschnittsalter ist wenig verwunderlich um die 40 Jahre und das nur weil 5 Paare unter 30 sind. Der Tanzlehrer zeigte uns zuerst den Blues, dann den Marsch-Foxtrott und zum Schluss den "normalen" Foxtrott. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und das Lerntempo ist auch angenehm. Wir bekommen immer wieder Zeit die einzelnen Schritte und das Führen zu zweit zu üben. Es war aber deutlich anstrengender als erwartet, vor allem für das rechte Bein. Ich glaube, dass sich das bessert, wenn man höhere Schuhe trägt, mehr Erfahrung hat und/oder etwas trainierter ist. Aber wir haben ja noch sieben Tanzstunden um das auszugleichen.

Danach sind wir noch auf der Suche nach einer Cocktailbar bei einem indischen Restaurant gelandet und haben leckere Cocktails getrunken und uns ausgetauscht wie wir denn den Kurs fanden. Ich freue mich schon auf die nächste Woche! (Am Mittwoch wollen der Schneck und ich die gelernten Schritte wiederholen, zum Üben und Festigen ;) Fleißige Schülerlein!)
 

6. Februar 2016

Das Collegium Musicum Berlin in der Philharmonie

Am Mittwoch war das Konzert vom Schneck!
Er singt seit dem ersten Semester im Großen Chor des Collegium Musicums der Berliner Universitäten FU/TU begeistert im Bass mit und seitdem ich ihn kenne, war ich bei jedem Konzert dabei. Der Große Chor und das Sinfonieorchester haben jeweils am Ende des Winter- und des Sommersemesters einen Konzertauftritt unter der Leitung von Donka Miteva in der Philharmonie in Berlin. Also zweimal im Jahr dürfen wir dem Schneck zu hören :)

Das Konzert begann am 03.02. um 20 Uhr und war offiziell ausverkauft! Wir waren zu acht da und haben wie immer die Tickets schon lange vorher gekauft. Diesmal durften wir sogar in vierer Gruppen sitzen und konnten den Auftritt geselliger als sonst genießen. (Oftmals bekamen wir nur paarweise Sitze zugewiesen...) Meine Familie und ich durften als erstes Tschaikowskis Ouvertüre "Romeo und Julia" und danach R. Vaughan Williams' "A Sea Symphony" hören. Es war sehr schön, obwohl die Harmonie bzw. Balance zwischen Chor und Orchester erst nach der Pause richtig stimmte. Im ersten Teil war es etwas "wacklig" (mal war der Chor zu leise, mal zu laut, mal hörte man nur das eine Instrument, mal ging es unter), aber im zweiten Teil lief es wie geschmiert. Uns hat es gut gefallen. Es war außerdem das letzte Konzert vom Schneck als Student. Wir werden aber trotzdem wieder hingehen, wenn er denn wieder mitsingt :)
Der Große Chor mit Sinfonieorchester
Glückliche Zuhörer

3. Februar 2016

EOFT - European Outdoor Film Tour 15/16

Vor genau einer Woche fand zum 15. Mal die EOFT statt. Die European Outdoor Film Tour 15/16 wurde im Thalia Kino in Potsdam Babelsberg gezeigt. Dieses Filmfestival stellt innerhalb von 120 Minuten 9 unterschiedliche Beiträge zum Thema "Outdoor-Sport" und Grenzen überwinden vor. Es werden Geschichten über die Abenteuer von Skifahrern, Alpinisten, Skateboardern, Slacklinern und anderen Profisportlern mit atemberaubenden und sehr emotionalen Bildern erzählt. Hier findet ihr das diesjährige Programm und einige Videotrailer. Ich glaube, am allerbesten haben mir die Slackliner mit dem Film Masters of Slack gefallen. Sie strahlten so eine Unbekümmertheit und Lebensfreude aus, obwohl sie sehr viel riskieren. Der Film A line across the sky ist aber definitiv mein zweiter Favorit. Ein Mann, der seinen Erstgeborenen nach dem Berg Fitz nennt, muss das Klettern lieben! :) Einige Bilder sind aber für mich Otto Normal sehr schaurig... Über die Strapazen, die die Finger und Füße (vor allem die Finger- und Fußnägel) von Kletterern, erleben müssen, habe ich nie nachgedacht und jetzt weiß ich warum. Sie sehen seeehr beansprucht und schaurig aus!

Wir waren eine kleine Truppe aus sechs Leuten, die alle mächtig Spaß hatten und die Filme genossen haben. Schon allein diese Bildgewalt und die dahinter steckenden Geschichten sind toll. Der Schneck und ich waren nun das zweite Mal da und bestimmt nicht das letzte. Es hat uns wieder total fasziniert was Menschen wegen ihrer Leidenschaft alles machen und erreichen.

1. Februar 2016

Schweinige Träume

Am Samstag war Geburtstag angesagt. Das Cousinchen wurde 26 und lud die ganze Familie zu Kuchen und die Freunde zu späterer Käsesuppe ein. Ich durfte mit dem Schneck zu "beiden" Feiern. Wir durften Schafstorte essen (siehe T. A.), Dogs spielen, Cocktails trinken, Suppe essen, Just Dance (sooo ein riesiger Spaß!) und mit dem gestrickten Yoshi spielen :D Es war eine tolle Feier!

Und weil man sich im Alter kaum noch etwas wünscht (man besitzt alles Nötige oder kann sich alles alleine leisten), wird es mit den Geschenken immer schwieriger. Um so mehr freue ich mich, wenn das Geburtstagscousinchen doch noch einen kleinen Wunsch hat. Sie hätte gerne eine Schlafbrille. Das erfülle ich doch gerne!
Schlafbrille für schweinige Träume
handgesticktes Monogramm

Das rote Pünktchenmuster beschert hoffentlich gute Träume
Diese Schlafbrille ist schon meine dritte selbstgenähte. Sie ist mit Vlies gefüllt für kuschlige Träume und den Gummizug habe ich mit Stoff ummantelt damit er nicht an den Haaren zieht oder die Haare verzwirbelt.

Eine Überraschung für das Geburtstagskind war die Schafstorte. Sie sah aber nicht nur zuckersüß aus, sondern schmeckte auch sehr lecker!
Die angeschnittene Schafstorte