23. Januar 2016

Die ersten Blumen

Gestern bekam ich die ersten Blümchen vom Schneck in diesem Jahr geschenkt. Es sind wunderschöne rot-gelbe Tulpen. Ich liebe es einen bunten Blumenstrauß in der Wohnung zu haben und trage ihn regelmäßig durch alle Zimmer. Mal steht er auf dem Küchentisch, wenn wir daran essen, danach trage ich ihn zurück ins Zimmer, damit er dort einen schönen Platz bekommt. Heute Vormittag schneite es wunderschön und der Kontrast zwischen Frühjahrsblumen und Pulverschnee ist einfach toll! 

22. Januar 2016

Wissen und Bier

Gestern abend war Wissensstärke und Trinkfreude gefragt, denn ich war beim Table-Quiz im Café Schmitts. Meine Mitstreiten waren der Schneck, T. A., O. M., das Cousinchen und U. Wir trafen uns schon weit vor Quizbeginn, damit wir gemütlich Kraft tanken und uns vorbereiten konnten auf den Wettkampf. Das Essen war wie immer sehr lecker. Ich hatte wieder einmal den Flammkuchen mit Zwiebeln und Schinken. Aber auch die Soljanka, das Wiener Schnitzel und die Pasta-Gerichte sollen sehr gut geschmeckt haben.

Das Quiz begann um 20:30 Uhr und lief folgendermaßen ab. Es gab acht Kategorien pro Durchlauf. Insgesamt wurden 4 Durchläufe gemacht. Die Kategorien waren: 
   1. Cover (einen Cover-Song anhören und den Cover-Interpreten, sowie den Original-Interpreten nennen)
   2. 18. Januar (Fragen zu Daten, die z. T. entfernt mit dem 18. Januar zu tun haben)
   3. 21. Januar (Fragen zu Daten, die z. T. entfernt mit dem 21. Januar zu tun haben)
   4. Agnes (Fragen zu Personen, die z. T. entfernt etwas mit Agnes oder Ines zu tun haben)
   5. David (Fragen zu Personen, die z. T. entfernt etwas mit David zu tun haben)
   6. Warschauer-Straße (Fragen zu Ereignissen, die z. T. entfernt etwas mit der Warschauer Str. zu tun haben)
   7. Schmitts/ Schmidts (Fragen zu Personen oder Geografie, die z. T. entfernt etwas mit Schmitts zu tun haben)
   8. Aktuelles (Fragen zu aktuellen Themen)

Es gab insgesamt 12 Teams mit bis zu 7 Teilnehmern und das Ganze dauerte fast 4 Stunden. Trotz unserer starken Unterlegenheit gegen die Stammteams und das allgemein sehr hohe Wissensniveau wussten wir doch einiges und konnten auf die abstrusen Fragen irgendetwas antworten (Beispielfrage: Die Kaffeklubben-Insel ist die momentan nördlichste Landfläche an der Arktis. Sollte die Schmitts-Island anerkannt werden, ist diese die nördlichste Insel. Wie weit ist diese Insel vom Nordpol entfernt? --> Antwort: 705 km). Mit viel Raten und Halbwissen konnten wir uns helfen. Unser Team schaffte sogar den vorletzten Platz! Yeah! :) Das Gewinnerteam bekam um halb eins an einem Donnerstag einen ganzen Zupfkuchen als Preis überreicht! Wie sie den vernichtet oder ob sie ihn einfach mitgenommen haben für den nächsten Tag, bleibt offen. Wir gingen mit viel Spaß und Freude aus dem Café durch die eisige Kälte nach Hause. Auch wenn es frustrierend sein kann, keine Ahnung zu haben, werden wir bestimmt nochmal teilnehmen. Und sollten wir wieder nichts wissen, dann bleibt einem der Griff zum Bierchen um neue Gedanken zu bekommen! Schließlich ist es ein Kneipen-Quiz ;)
Der Team-Tisch
Einer von mehreren Notizhilfen.

19. Januar 2016

Die Bahn und ich - Eine Odyssee

Mein täglicher Weg zur Uni ist seit 3 Semestern etwas beschwerlich. Wenn ich beim Schneck in Berlin bin, ist es meistens kein Problem (wenn man keine Platzangst in überfüllten Zügen hat). Selbst bei Bahnstreiks komme ich gut durch die Stadt dank S-Bahn und Fahrrad. Wenn ich aber bei meinem Hauptwohnsitz bin und zur Uni möchte, wird es anstrengend. Im Herbst und Sommer war ich viel mit dem Fahrrad bis zum nächsten Bahnhof unterwegs. Dieser ist aber über 7 km entfernt. In Potsdam war ich dann nochmals 6 km unterwegs, sodass das Hin und Zurück 26 km ergaben. J.e.d.e.n. T.a.g. Uff... Aber man gewöhnt sich an alles und der Großteil der Strecke ist sehr schön und mit recht guten Radwegen versehen. Jetzt ist aber Winter und die Wege sind verschneit und glatt. Außerdem müsste ich mich zentnerschwer einpacken, damit ich kein rollendes Eis am Stiel werde bei diesen frostigen Temperaturen. Also müssen die Öffis benutzt werden. Auf'm Dorf.

Seit der Fahrplanumstellung um den Jahreswechsel herum fährt mein Lieblingszug anders und ich habe eine neue Verkehrsanbindung. Die ist doof. Aber sowas von! Den einen Tag verpasste ich um 1 Minute meinen Anschlusszug wegen des Busses trotz eines wahnsinnigen Sprints meinerseits. Es war seeehr früh am Morgen (7 Uhr!) und einsam auf dem Bahnsteig. Da hing ich in der Kälte für eine Stunde fest. Für Nichts. An anderen Tagen komme ich 10 bis 20 Minuten zu spät zu meinen Kursen, weil der Bus bummelt oder im Berufsstau steht. Oder ich muss 60 Minuten früher fahren, damit ich überhaupt zur Uni komme.

Heute war's anders. Dienstags habe ich nur eine Veranstaltung und dennoch nehme ich jedes Mal ca. 2 1/2 Stunden Fahrt für 1 1/2 Stunden Mathe-Vorlesung in Kauf. Also laufe ich heute Mittag ganz gemütlich zur Bushaltestelle. Der Bus ist pünktlich und kommt auch am Bahnhof rechtzeitig an. Ich laufe hoch zum Zuggleis und lese an der Anzeige "Der RB XY nach Potsdam fällt aus. Bitte benutzen Sie den Ersatzbusverkehr." Nach einem kurzen Telefonat mit dem Schneck war klar, es gibt keinen Ersatz. Es ist der reguläre Bus gemeint, der erst in 45 Minuten fährt. Top. Ich hatte also 3 Optionen. Entweder warte ich 45 Minuten in der Kälte um dann 30 Minuten von der Vorlesung mit zu bekommen. Oder ich warte 45 Minuten in der Kälte um nach Hause zu fahren. Oder ich laufe die komplette Strecke nach Hause. Sind ja nur 5 km... Strammen Schrittes stiefelte ich leicht frustriert Richtung Wärme. Ich konnte aber nebenbei einem jungen Mann den Weg weisen, die schöne Wintersonne genießen und einen Abstecher zum Supermarkt wegen des Mittagessens machen. Nach sehr kalten 65 Minuten kam ich endlich an.
Treue Wegbegleiter
Zu Hause habe ich dann den unfreiwillig freien Tag mit Entspannen verbracht.
Heimische Vogelbeobachtung
Ich bekam neulich Heißhunger auf Cordon Bleus, und weil ich gerade einen Spleen habe und alles selbermachen möchte (Fertiggerichte reduzieren), habe ich mich heute daran ausprobiert. Als Stimmungsaufheller sozusagen. Sie sind mir ziemlich gut gelungen auch ohne Rezept. Ich habe Putenfleisch, hauchdünnen Schinken und Gouda benutzt. Das nächste Mal würde ich das Fleisch deutlich dünner klopfen und mehr Käse reinmachen. Trotzdem schmeckten sie sehr gut.

Weiterer Tatendrang nach dem erzwungenen Spaziergang

Die Panadestraße für das Mittagessen

Das erste Wenden der Cordon Bleus

18. Januar 2016

Ein schneebedeckter Sonntag

Der gestrige Sonntag war geprägt von ruhelosen Tatendrang und extremen Faulenzen.
Erstmal wurde gaaanz lange ausgeschlafen. Bis um 11 Uhr! Dann haben der Schneck und ich gesehen, dass es über Nacht ganz viel geschneit hat. Nach der ersten Freude fiel mir dann ein, dass Schnee geschippt werden muss, weil Mama krank im Bett liegt... Also fix den Onesie übergestreift, Stiefel, Jacke und Handschuhe an und ran an den Schnee. Körperliche Ertüchtigung vor dem Frühstück...
Das Work-Out-Gerät des kleinen Mannes
Als ich dann reinkam, hatte der Schneck den Frühstückstisch gedeckt (mit Frühstücksei!) und wir konnten frühstücken und dabei die Sendung mit der Maus gucken. Wir haben etwas über Zuckerrüben, Zuckergewinnung und Kekse gelernt. Hier könnt ihr die Maus vom 17.01. nachgucken.
Danach hatte ich total Lust auf Kekse und Backen. Während der Weihnachtszeit habe ich es nur geschafft Lebkuchenmänner zu backen und irgendwie reicht mir das nicht aus. Diesen Sonntag war es soweit (angeregt durch die Maus und mehrere Blogs) und ich habe meine Lieblingsplätzchen gemacht.
Hier das Rezept für "Sahnepfeffernüsse": ergibt ca. 120 Plätzchen
       - 165 g weiche Butter
       - 70 g süße Sahne
       - 165 g Rübensirup
       - 200 g Zucker
       - 600 g Mehl
       - 1 TL Pottasche
       - etwas geriebene Zitronenschale (diesmal habe ich sie weggelassen wegen Vergessen :) )

Die Zutaten werden nach und nach miteinander vermengt bis eine feste, glatte Teigkugel entsteht. Ich löse mich relativ schnell von der Teigschüssel und knete direkt auf der Arbeitsplatte. Das mache ich sehr gerne und schon fast meditativ. Dann werden ca. 1,5 cm große Teigkugel gemacht und auf einem Backblech flach gedrückt. Sie brauchen bei 170 °C Umluft zwischen 10 bis 15 Minuten je nach der Dicke.
Das Tolle an den Pfeffernüssen ist, dass man sie lange lagern kann und sie erst im Laufe der Zeit ihren besten Geschmack entwickeln. Also wer warten kann oder sehr langsam Plätzchen vernichtet, wird nicht enttäuscht :)
Schnee und Plätzchen
Nach dem Backen wollte ich noch mehr backen, kochen, machen. Also kochte ich ein leckeres Gemüsecurry für warme Bäuche. Danach motivierte ich den Schneck gemeinsam den HWR wieder teilweise einzuräumen. Und wenn man schonmal dabei ist, kann man auch gleich sein Zimmer umstellen :)
Der neue Blick aus dem Bett
Abschließend wurde nur noch gefaulenzt und Serien geschaut. Gemeinsam mit Onesie-Power!