29. November 2015

Geburtstagsimpressionen

Jetzt ist er rum. Mein Geburtstag. Das Feiern und Gefeiertwerden waren toll! Ich hatte viel Spaß mit meinen lieben Gästen und habe die ganze Aufregung, den Trubel, die Gemütlichkeit, das Schlemmen und die Gesellschaft sehr genossen. Nun ist er vorbei, aber es bleiben schöne Erinnerungen!

So viele Geschenke!
Sogar per Post kamen Glückwünsche und Geschenke aus Dresden!
Beim Auspacken gab's doch noch Überraschungen. Socken!
Für mehr "Sichtbarsein" im Straßenverkehr

Geschenk nach Maß. Das ist das neue Kleid für meinen Laptop! (Vielen Dank, T. A.)

Der reichgefüllte "Geschenketisch"

Mein neuer Freund durfte auch Mitspielen.
Die Einhorntorte musste zwecks Transports geteilt werden.
Dennoch sah sie phänomenal aus und schmeckte auch so!

26. November 2015

Mein 25. Geburtstag

Ich mag Geburtstage. Nicht nur meinen eigenen, sondern generell fröhliche Feiern Das Zusammenkommen lieber Menschen, die leckeren Kuchen, das gesellige Spielen und die große Freude, wenn man einen Geburtstag feiert, muss man einfach lieben!

Heute ist mein Geburtstag und ich freue mich schon seit Tagen darauf! Schon in der Nacht wurde mir meine Geburtstagstorte überreicht. Sie sieht phänomenal aus! Am Morgen wurde ich singend geweckt und es gab Geschenke vom Schneck. (Alles für einen gemütlichen Spieleabend! Scrabble, ein Hörspiel, Brause, Salzstangen, und und und...) Sogar seine Patentante aus NRW hat postalisch an mich gedacht! Nach dem Geschenkeauspacken gab es ein leckeres Geburtstagsfrühstück mit gekochten Eiern und warmen Brötchen. Yeah! Nachmittags wird es die tollste einhornmäßigste Geburtstagstorte geben und abends gehen wir zu viert in mein Lieblingsrestaurant. Ich mag Geburtstage!

Glücklich wie Bolle mit dem 2. Geburtstagskind

Einhorntorte! Sie hat vier verschiedenfarbige Schichten und ganz viel Glitzer.

Mein Geschenkekorb!

Vielen lieben Dank an alle, die an mich so herzlich gedacht und mir gratuliert haben. 
Die Glückwünsche und Geschenke sind großartig!

22. November 2015

Frühjahrsputz im November

Ich wohne seit fast zwei Jahren wieder bei Mutti. Eigentlich sollte es nur vorübergehend sein um die Phase zwischen Bachelorabschluss und Neuorientierung zu überbrücken, aber irgendwie... Nun ja, es dauert etwas länger :) Wenn ich so darüber nachdenke, sind diese zwei Jahre schnell vorübergegangen. Ich bin schon im dritten Semester meines Studiums und in 4 Tagen feiere ich meinen 25. Geburtstag!!!! Die Zeit rennt und rennt. Und weil man nicht jünger wird, sondern immer schrulliger, überkam mich das Verlangen meine ganzen Habseligkeiten zu sichten und gegebenenfalls aus zu misten. (Zu viel Energie oder so...)

Momentan wohne ich im Jugendzimmer meiner Schwester. Der Großteil meines ganzen Krimskrams steht in meinem alten Zimmer und schlummert in Kartons. Hauptsächlich sind es Dinge wie meine ganzen Küchenutensilien, Handtücher, alte oder selten genutzte Klamotten, Bettwäsche, alte Schul- und Uniunterlagen und einige Möbel. Also Sachen, die gerade keinen Platz haben. Vor mehreren Monaten sah es im Kartonzimmer noch so aus:
Die Ausgangssituation zeigt die hochgestapelten Massen.
Viel Kram. Schlecht gestapelt. Einfach unübersichtlich. Man hätte erschlagen werden können! Außerdem kam ich nicht an alle Sachen ran, die Schränke waren zugebaut und ich habe eh viel zu viel Gedöns.

Vor zwei Wochen wollte ich dann Großreinemachen. Mein eigentlicher Plan war das Ganze Stückchen für Stückchen anzugehen. Kein Druck und keine Hektik. Jeden Tag wollte ich mir einen Karton vornehmen, aber irgendwie passierte dann doch alles an nur einem Wochenende. Ich habe aber nicht nur umgeschichtet, sondern auch eine Menge aussortiert. Mit dem Alter rmuss man sich von Sachen trennen können. So einiges landete im Müll (VIEL Papier, alte Freundschaftszettel, Kleinkrams) und anderes soll verschenkt/ verkauft werden.
Zwischenstand beim Umräumen I
Zwischenzeitlich sah es richtig leer aus! Jedenfalls die eine Hälfte...
Zwischenstand beim zweiten Umräumen II
Die andere war immer noch vollgestellt. Da musste noch einiges umgestellt und aussortiert werden.
Momentaner Stand mit deutlich mehr Beinfreiheit
Das ist das Endresultat. Ich habe fast drei große Umzugskartons aussortiert, sodass man jetzt an alles schnell und mit wenig Aufwand erreicht. Außerdem konnte ich mich von unnötigem Ballast befreien. Es warten noch zwei "Haufen", die wegsortiert bzw. weggegeben werden sollen.
Links zum Einsortieren, rechts zum Weggeben
Beim Schränkeaussortieren stieß ich auf eine Schublade voller Stifte. So viele braucht kein Mensch! Also ging's ans Ordnen und Bündeln, um diese dann zu verschenken.
Erst nach Farben sortieren,...

...um dann doch nach "Sorte" zu ordnen.

Ich habe immer zwei Buntstift-Sets zusammengefasst, sodass insgesamt zehn Bündel entstanden, die an malfreudige Kinder geschenkt werden. Jedes Bündel enthielt eine "Farbpalette" von dicken und eine von dünnen Stiften oder ich sortierte zwei "Paletten" mit jeweils besonderen Farben zusammen. Bestimmt waren das an die 160 Buntstifte! (Natürlich habe ich welche für mich behalten.)
Das hat mir bei der ganzen Umräumaktion am meisten Spaß gemacht. Außerdem habe ich totale Lust bekommen zu malen. Zum Glück habe ich meine alten Malbücher in dem Chaos wiedergefunden!!!

19. November 2015

All die schönen Sachen

..., die mich glücklich machen.

 Ich habe viele Gegenstände in meinem Alltag, die ich mir immer wieder gerne anschaue und die mich glücklich machen. Ob Selbstgemachtes, Geschenktes oder Gekauftes. Hauptsache glücklich machend.

  Zu Weihnachten 2014 wünschte sich der Schneck etwas Selbstgemachtes von mir. Irgendwas für sein Zimmer. Puh. Also irgendwas. Für das Zimmer... Ich kam relativ schnell auf Kissenhüllen, aber wie sollten sie aussehen? Die Idee und vor allem die Umsetzung kamen dann in letzter Sekunde (ein Tag vor Heiligabend gab es Rekordschnellnähen...) Zum Glück hatte ich diesen tollen Einfall, der mir auch heute noch riesig gefällt.
Partnerkissen!

Ich mit Brille und Bubbs.

Der Schneck mit Brille und Bart.

Die Kehrseiten mit Knutscher und Schnurrbart.
 Nachdem die Motiv- und anschließende Stoffauswahl ziemlich lange dauerten, ging das Zuschneiden und Zusammennähen recht fix. Die Kissen geben der Couch einen individuellen und gemütlichen Tatsch und begeistern den Schneck und mich immer wieder.

12. November 2015

Meine Lesebiografie

Das erste Semester ist gefühlsmäßig schon sehr lange her, aber dennoch möchte ich mit euch meine "Lesebiografie" teilen. Das war eine Aufgabe für den Kurs "Literaturdidaktik und -wissenschaften", für die wir uns Gedanken machen sollten, wie denn unsere Lesesozialisation abgelaufen ist. Für jemanden der gerne und immer noch regelmäßig liest, ist das ein leichtes. Für andere Kommilitonen, die Deutsch studieren und trotzdem keine Leser sind, war es eine Herausforderung darüber nachzudenken, warum sie denn ungerne lesen und dennoch Schülern lehren wollen zu lesen.
Wie lief denn eure Lesesozialisation ab? Lest ihr immer noch gerne und regelmäßig? 




Vom mütterlichen Vorlesen über die ersten Leseversuche bis jetzt


Phase 1: Primäre literarische Initiation
Phase 2: „Krise“ des Schriftspracherwerbs
Phase 3: Kindliche Viellesephase
Phase 4: Literarische Pubertät
Phase 5: Wiedereinstieg ins Lesen

"Meine Mutter liest außergewöhnlich schnell und viel. Schon in unserer kleinen Zweizimmerwohnung standen überall Bücher. Auch jetzt haben sie ihren Platz im gesamten Haus. Sie stehen in Regalen und auf Schränken, sind im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer und in den Schlafzimmern; Bücher sind immer präsent. Meine eigenen Bücher verstecken sich momentan in Kisten und warten darauf endlich wieder rauskommen zu dürfen.
Mein erstes Buch war ein Bilderbuch, das abwischbar war und ich mit in die Badewanne nehmen konnte. Meine Mama hat meiner älteren Schwester und mir sehr oft vorgelesen. Die prägendste Erinnerung daran, waren die Besuche beim Kinderarzt. Während andere kranke Kinder im Warteraum gespielt und getobt haben, holten meine Schwester und ich immer die gleichen Bücher, saßen ganz nah bei unserer Mama und ließen uns vorlesen. Entweder wollten wir die Geschichte von Ulrike Tewes "Eva Roxi, die kleine Schildkröte auf Reisen" oder von Hans de Beer "Der kleine Eisbär" hören. Meine Schwester und ich hatten auch zu Hause viele Bücher, anfänglich zum Bilderangucken oder für mütterliches Vorlesen.

Als ich dann in der Schule Lesen gelernt habe, hatte ich anfangs große Probleme. Ich erinnere mich, dass ich mit meiner Mama viele Nachmittage Lesen geübt habe in den Leseanfängerbüchern von June Woodman. Noch jetzt denke ich mit Grauen daran, weil ich mich sehr schwer getan und es als Qual empfunden habe. Trotzdem denke ich mit Begeisterung an die Geschichten über Egon Eule, Bruno Bär und Emma Ente zurück und bin sehr froh darüber, dass sich meine Mama die Mühe gemacht hat. Irgendwann zahlte sich das viele Üben aus, ich überwand diese „Krise“ des Schriftspracherwerbs und konnte ab Ende der zweiten Klasse/ Anfang dritter Klasse gut lesen. Meine Mama las mir während dieser Zeit weiterhin vor. Außerdem hatte ich viele Hörspielkassetten, unter anderem viele Märchen von den Gebrüdern Grimm, später Karl Mays Winnetou, Astrid Lindgrens "Wir Kinder aus Bullerbü" und "Die Brüder Löwenherz".

Seit den anfänglichen Schwierigkeiten beim Lesenlernen gehörte das Lesen einfach zu mir. Während der Grundschulzeit las ich sehr gerne "Kommissar Kugelblitz" und die Bücher über Mandy und ihre tierischen Findelkinder von Lucy Daniels. Das allererste „richtig dicke“ Buch, das ich gelesen habe, hieß "Linda ist unmöglich" und ich hatte es nur wegen des Titels auf einem Trödelmarkt erstanden. Weil es aber so dick war, stand es lange Zeit im Regal. Doch irgendwann traute ich mich an die 253 Seiten ran. In der vierten oder fünften Klasse ging ich zum ersten Mal bewusst in die Stadtbibliothek und bekam dadurch einen „Vielleseschub“. Ich war spätestens alle drei Wochen dort und nahm mir jedes Mal sechs, sieben Bücher mit nach Hause. Dort entdeckte ich auch die Bücher von Cornelia Funke und ihren wilden Hühnern. Ich bekam sehr oft zum Geburtstag und zu Weihnachten, entweder von meiner Mama oder von anderen Familienmitgliedern, Bücher geschenkt. Irgendwann war die Geschichte der roten Zora und ihrer Bande von Kurt Held mit dabei, das seitdem eines meiner Lieblingsbücher ist.

In der Sekundarstufe I hatte ich eine tolle Deutschlehrerin, die die Pflichtlektüre nicht nach dem Rahmenplan abarbeitete, sodass nie eine Diskrepanz zwischen der Schullektüre und meiner pubertären Entwicklung aufkam. Die Pflichtlektüre beinhaltete spannende, kontroverse Themen wie jugendlicher Drogenmissbrauch, Gewalt und Schwangerschaftsabbruch. Außerdem fing ich an „Mädchenbücher“ zu lesen, die sich mit dem Thema Liebe und Liebeskummer beschäftigten. Danach fing ich an „anspruchsvollere“ Literatur zu lesen (z. B. Jostein Gaarder oder Lian Hearn). Erst später erlebte ich eine kleine „Krise“ zwischen meiner Freizeit- und der Schullektüre, denn Goethes "Die Leiden des jungen Werthers" sprachen mich weder thematisch noch ästhetisch an.

Den sogenannten „Wiedereinstieg ins Lesen“ habe ich nie durchleben müssen, da ich eigentlich in den ganzen Jahren, seitdem ich Lesen kann, immer wieder ein Buch in die Hand genommen habe. Hauptsächlich vergrößerte sich die Genreauswahl, sodass ich heutzutage kreuz und quer lese und gerne Buchempfehlungen aus der Familie annehme. Ich fing sogar an einige sozialistische Jugendbücher meiner Mama zu lesen (z. B. Lilo Hardel).

Da ich von Kindesbeinen an sehr häufig und durchgehend mit Büchern in der Familie konfrontiert wurde, und ich auch heute noch sehr gerne lese, würde ich mich zu der Kategorie „erwarteter Vielleser“ zählen. Ich sehe meinen Umgang mit Büchern als sehr gefestigt und werde auch in Zukunft gerne lesen. Natürlich wird es Viellesephasen und kurze Pausen geben, aber ich denke, ich werde immer wieder zum Buch finden. Ich hoffe, dass ich diese Begeisterung für Bücher an meine späteren Kinder weitergeben kann."


Exemplarische Literaturliste (alphabetisch sortiert):

-Austen, Jane, Emma, Stolz und Vorurteil, u. v. m.
-Beer, Hans de, Der kleine Eisbär
-Boyne, John, Der Junge im gestreiften Pyjama
-Bubenzer, Anne, Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown
-Colfer, Eoin, Buchserie: Artemis Fowl
-Daniels, Lucy, Buchserie: Die Tierfreunde
-Funke, Cornelia, Buchserie: Die wilden Hühner, Drachenreiter, dreiteilige Buchreihe: Tintenbücher, u. v. m.
-Gaarder, Jostein, Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort, Das Orangenmädchen, u. v. m.
-Gibson, Rachel, verschiedenste „Schnulzenbücher“
-Goethe, Johann Wolfgang von, Die Leiden des jungen Werthers
-Hardel, Lilo, Susanne aus Märzdorf
-Hearn, Lian, fünfteilige Buchreihe: Der Clan der Otori-Held, Kurt, Die rote Zora und ihre Bande
-Jonasson, Jonas, Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
-Kästner, Erich, Das doppelte Lottchen, Pünktchen und Anton, etc.
-Phillips, Susan Elizabeth, verschiedenste „Schnulzenbücher“
-Sage, Angie, siebenteilige Buchreihe: Septimus Heap
-Scheffel, Ursel, Buchserie: Kommissar Kugelblitz
-Seul, Michaela, Kriminalromane: Ermittlerduo Franza und Flipper
-Swann, Leonie, Glennkill, Garou
-Tewes, Ulrike, Eva Roxi, die kleine Schildkröte auf Reisen
-Wolick, Peter, Linda ist unmöglich
-Woodman, June, Egon Eule fliegt zum Mond und andere lustige Geschichten, Suse die vergessliche Spinne und ihre Freunde

8. November 2015

Neue Lust

Ich habe wieder Lust bekommen!
Diese neuentflammte Lust zu Bloggen wurde vor allem dadurch entfacht, dass ich die Vorteile von Messengern nicht nutzen kann. Das schnelle Teilen und Mitfreuen lassen an tollen Momenten, lustigen Situationen oder schönen Dingen. Ich sehe wie's bei dem Schneck und seiner Familie sein kann und vermisse das. Denn irgendwie ist das heutige Kommunizieren mit den Liebsten fast zu einer Art Bloggen geworden. Das will ich auch wieder!

Hier also ein paar Impressionen aus den letzten zwei Wochen:
Neue Lieblingsbettwäsche von hessnatur

Sie ist kuschelig weich dank Biberstoff!


Dank eines Gutscheins im Bahn-Magazin im September hat sie 40 € weniger gekostet und war sogar portofrei. (Da fährt man das dritte Mal in seinem Leben ICE und dann passiert sowas tolles!)

Dann war am  01. November der Holländer-Stoffmarkt in Potsdam und wegen des schönen Wetters sind der Schneck und ich hingefahren. Wir haben reiche Beute gemacht und wieder zufällig nette Leute getroffen.



 Türkisfarbene Pünktchenstoffe hatte ich noch nicht, also mussten diese zwei mein Sortiment auffüllen.
späterer Küchenstoff

späterer Küchenstoff 2.0
 Daraus werden bestimmt irgendwann wunderschöne Kissen oder eine Tischdecke. Je nach dem was gebraucht wird.
 Den hat sich der Schneck selber gekauft, damit ich daraus eine neue Hülle für sein Kuschelkissen nähen kann.
Einfach weil es Bären sind!

Am heutigen Sonntag waren wir dann in Berlin Steglitz auf dem Trödelmarkt. Es war wieder wunderschönstes Herbstwetter und wir haben so einiges gefunden.
Trödelmarktausbeute
Meine Strickjacken werden langsam alle oll, deshalb kam mir diese Rote sehr gelegen. Der Zuckerstreuer passt einfach zu meiner momentanen Kaffeetrinkkultur und die Dose war günstig und schön :) Die blue-rays sind vom Schneck günstig geschossen.